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Das Schlafzimmer ist hier ein Standort mit eher mäßiger Helligkeit und seltener Pflege. Passend sind Pflanzen, die halbschattiges bis helles Licht ohne direkte Sonne mögen. Diese vier Gruppen helfen bei der Wahl.
Gemeint ist ein Schlafzimmer mit mäßiger Helligkeit: Tageslicht ja, direkte Sonne eher nicht. Laut Produktfeld stehen Bogenhanf (Sansevieria) und Glücksfeder (Zamioculcas) halbschattig mit geringem Lichtbedarf, Efeutute (Epipremnum) und Scindapsus mögen einen hellen bis halbschattigen Standort ohne direkte Sonne. Ein Platz am Ost- oder Westfenster passt für alle vier Gattungen.
Je weiter eine Pflanze vom Fenster entfernt steht, desto langsamer wächst sie; unter etwa 500 Lux tut der Bogenhanf laut Ratgeber kaum noch etwas. Panaschierte Sorten zeigen Lichtmangel zuerst an der Zeichnung, bei der Efeutute kommen neue Blätter dann grün. Ganz ohne Tageslicht kommt keine dieser Pflanzen aus, in einem Raum ohne Fenster hilft eine Pflanzenlampe. Wie viel Licht der Bogenhanf braucht, steht im Ratgeber Sansevieria Standort; für noch dunklere Plätze lohnt ein Blick in die Kollektion Pflanzen für wenig Licht.
Alle vier Gattungen vertragen es, wenn das Substrat zwischen zwei Wassergaben abtrocknet. Bogenhanf und Glücksfeder gießt du laut Produktfeld nur selten, sobald das Substrat gut angetrocknet ist; bei der Glücksfeder rechnet der Ratgeber im Sommer mit drei bis vier Wochen Abstand, im Winter mit sechs bis acht. Efeutute und Scindapsus gießt du, sobald das Substrat gut angetrocknet ist, bei einem 15-cm-Topf im Sommer etwa alle 7 bis 10 Tage.
Entschieden wird mit dem Finger, nicht mit dem Kalender: Erst gießen, wenn die oberen Zentimeter trocken sind. An einem dunkleren Platz verbraucht jede Pflanze weniger Wasser, deshalb werden die Abstände länger. Staunässe vertragen Bogenhanf und Glücksfeder nicht; der Topf braucht ein Abzugsloch, Restwasser im Übertopf kommt nach etwa 20 Minuten weg. Mehr zu Rhythmus und Menge steht im Gieß-Ratgeber, zu den Folgen von zu viel Wasser im Artikel Wurzelfäule erkennen.
Laut Produktfeld ist der Bedarf an Luftfeuchtigkeit beim Bogenhanf gering, bei den Glücksfedern je nach Sorte gering oder normal und bei Efeutute und Scindapsus normal. Bei Efeutute und Scindapsus genügt normale Raumluft von rund 40 bis 60 Prozent; höhere Luftfeuchtigkeit fördert den Wuchs, dauerhaft unter 40 Prozent solltest du sie vermeiden. Wie du die Luftfeuchtigkeit für Pflanzen erhöhst, erklärt der Ratgeber Luftfeuchtigkeit erhöhen.
Die Wuchsform entscheidet über den Platz: Bogenhanf und Glücksfeder wachsen aufrecht und passen auf Kommode, Sideboard oder Boden neben dem Schrank. Efeutute und Scindapsus wachsen laut Produktfeld am liebsten rankend oder hängend, im Hängetopf oder am Regalrand. Hängend bleiben ihre Blätter klein, an einer Kletterhilfe werden sie größer; welche passt, zeigt der Ratgeber Rankhilfen für Zimmerpflanzen und die Kollektion Rankhilfen.
Wer Haustiere oder Kleinkinder im Haushalt hat, sollte die Giftigkeit kennen. Laut Ratgeber Giftige Zimmerpflanzen enthält der Bogenhanf Saponine (Erbrechen und Durchfall, Risiko gering), die Glücksfeder Calciumoxalat (Speicheln und Magen-Darm-Reizung, gering bis mittel) und die Efeutute ebenfalls Calciumoxalat (Brennen, Speicheln, Durchfall, mittel). Für Scindapsus nennt der Ratgeber keine eigene Angabe.
Calciumoxalat reizt Maul und Rachen sofort; genau das lässt Tiere meist nach dem ersten Bissen aufhören. Stell die Pflanzen trotzdem außer Reichweite, am besten in einen frei hängenden Topf oder auf ein Regal, das keine Katze anspringen kann. Für Kinder gilt laut Zamioculcas-Ratgeber dasselbe: unangenehm, aber in aller Regel nicht gefährlich. Beim Schneiden und Umtopfen der Glücksfeder tritt Pflanzensaft aus, der auf der Haut jucken kann. Hat ein Tier an einer Pflanze geknabbert, ruf die Tierarztpraxis an und löse kein Erbrechen aus. Alternativen findest du bei den tierfreundlichen Zimmerpflanzen.
Hier stehen Bogenhanf (Sansevieria), Glücksfeder (Zamioculcas), Efeutute (Epipremnum) und Scindapsus. Sie kommen mit halbschattigem bis hellem Licht ohne direkte Sonne zurecht und brauchen wenig Pflege. Welche Sorte wohin passt, steht weiter oben auf dieser Seite in vier Gruppen.
Laut Produktfeld mögen Bogenhanf und Glücksfeder einen halbschattigen Standort mit geringem Lichtbedarf, Efeutute und Scindapsus einen hellen bis halbschattigen Standort ohne direkte Sonne. Am Ost- oder Westfenster ist das Licht für alle vier Gattungen gut, direkte Mittagssonne hinter Glas solltest du vermeiden.
Bogenhanf und Glücksfeder nur selten, sobald das Substrat gut angetrocknet ist. Efeutute und Scindapsus bekommen Wasser, sobald das Substrat gut angetrocknet ist. Je dunkler der Platz, desto länger die Abstände. Staunässe vertragen Bogenhanf und Glücksfeder nicht, ein Abzugsloch im Topf ist Pflicht. Mehr dazu im Gieß-Ratgeber.
Für Bogenhanf und Glücksfeder in der Regel ja, sie wachsen dort aber langsamer. Grüne Bogenhanf-Sorten kommen laut Ratgeber besser damit zurecht als panaschierte, deren Zeichnung bei Lichtmangel verblasst. Efeutute und Scindapsus mögen es etwas heller: Stell sie möglichst nah ans Fenster.
Nur mit künstlichem Licht. Auch genügsame Pflanzen brauchen Tageslicht oder eine Pflanzenlampe, der Bogenhanf verliert laut Ratgeber ohne Licht nach und nach Blätter. Mehr dazu im Ratgeber Pflanzenlampe.
In einer Wohnung praktisch nicht. Die oft zitierte NASA-Studie von 1989 hat Pflanzen in kleinen, geschlossenen Testkammern geprüft; auf normale Räume lässt sich das nicht übertragen, denn dafür bräuchte man laut einer Auswertung von 2019 (Cummings & Waring) sehr viele Pflanzen pro Quadratmeter. Regelmäßiges Lüften wirkt deutlich stärker. Diese Pflanzen wählen wir deshalb nach Licht, Pflegeaufwand und Wuchsform aus.
Laut Ratgeber enthält der Bogenhanf Saponine und die Glücksfeder wie die Efeutute Calciumoxalat; angeknabbert können sie Erbrechen, Durchfall oder Reizungen im Maul auslösen. Für Scindapsus nennt der Ratgeber keine eigene Angabe. Stell die Pflanzen außer Reichweite, auch von Kleinkindern, und ruf bei einem Verdacht bei Tieren die Tierarztpraxis an.
Bogenhanf und Glücksfeder: Beide werden laut Produktfeld nur selten gegossen und brauchen wenig Licht. Die Glücksfeder speichert Wasser in ihren Rhizomen, deshalb verzeiht sie auch längere Trockenphasen. Wichtig ist nur, dass der Topf ein Abzugsloch hat und kein Wasser im Übertopf stehen bleibt.
Nein. Laut Produktfeld ist der Bedarf beim Bogenhanf gering, bei den Glücksfedern je nach Sorte gering oder normal und bei Efeutute und Scindapsus normal. Bei Efeutute und Scindapsus genügt normale Raumluft von rund 40 bis 60 Prozent, höhere fördert den Wuchs, dauerhaft unter 40 Prozent solltest du vermeiden.
Beides geht. Hängend bleiben die Blätter klein, dafür werden die Triebe lang; an einer Kletterhilfe werden die Blätter laut Ratgeber mit der Zeit größer. Passende Stützen findest du in der Kollektion Rankhilfen.
Die Kollektion Pflanzen für wenig Licht sammelt Gattungen für Plätze abseits vom Fenster. Hier kommen Efeutute und Scindapsus dazu, die einen helleren Standort ohne direkte Sonne bevorzugen. Bogenhanf und Glücksfeder finden sich in beiden Auswahlen.